Eine craniomandibuläre Dysfunktion ist nicht nur im Kiefer spürbar. Sie kann sich auch durch Kopfschmerzen, Druckgefühl im Ohr, Nackenverspannungen und Gesichtsasymmetrie bemerkbar machen.
1Das Ziel ist nicht nur, den Kiefer zu entspannen
Bei der osteopathischen Untersuchung wird neben dem Kiefer auch Folgendes geprüft:
- Beweglichkeit der Schädelknochen
- Halswirbel, insbesondere der Atlas
- Kaumuskeln – Masseter, Temporalis, Pterygoideus-Gruppe
- Haltung und Position des Kopfes im Verhältnis zum Körper
- Atemmechanik
- Spannungsniveau des Nervensystems
2Zusammenhang mit der Zahnbehandlung
Die Zähne lassen sich korrigieren. Wenn sich die Ursache jedoch nicht ändert, kann der Körper zu seinen alten Kompensationsmustern zurückkehren. Deshalb ist es sinnvoll, parallel zur kieferorthopädischen Behandlung das strukturelle Gleichgewicht zu beurteilen.
Wir schauen nicht darauf, wo der Schmerz ist, sondern woher er kommt.
— Dr. Elfana Suleymanova, Leiterin des Zentrums · Ärztliche Osteopathin (Internistin)
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Quellen und weiterführende Literatur
- Temporomandibular disorder (TMD) — NHS (Böyük Britaniya)