Was ist Osteopathie – und warum gerade Osteopathie?

Eine Behandlungsmethode, die mit den Händen am Bewegungsapparat, an den inneren Organen, der Wirbelsäule, dem Nervensystem und dem Kreislauf arbeitet – ein medizinisches Fachgebiet mit 140-jähriger Geschichte.

Verfasst von: Dr. Elfana Suleymanova Medizinisch geprüft

Osteopathie ist ein manuell angewandtes Verfahren, das am Muskel-Skelett-System, an den inneren Organen, der Wirbelsäule, dem Nervensystem und dem Kreislauf des Körpers arbeitet und deren dauerhaft gesunde Funktion sicherstellen soll. Diese vor 140 Jahren in Amerika entstandene Behandlungsmethode wird heute in Amerika und in den Ländern Europas breit angewandt.

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Drei Grundprinzipien

  • Die Ganzheit des Organismus. Die Osteopathie betont, dass der Organismus als Einheit arbeitet und alle Gewebe miteinander verbunden sind. Ein Problem in einer Körperregion kann sich auf eine andere auswirken, deshalb behandeln Osteopathen den Körper als Ganzes.
  • Zusammenhang von Struktur und Funktion. Zwischen dem Aufbau des Körpers (Skelett, Muskeln, Bänder) und seiner Funktion (Bewegung, Durchblutung, Nervensystem) besteht ein enger Zusammenhang. Strukturelle Störungen können funktionelle Probleme verursachen.
  • Die Selbstheilungsfähigkeit des Körpers. Osteopathen unterstützen und fördern diese natürlichen Heilungsmechanismen mit manuellen Techniken.
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Warum gerade Osteopathie?

  • Unschädlich
  • Das Ergebnis spüren Sie oft sofort
  • Verbessert Ihre Lebensqualität
  • Beugt Erkrankungen vor, bevor sie entstehen
  • Befreit Sie von der Einnahme vieler belastender synthetischer Medikamente
  • Kann in jedem Alter angewendet werden – vom Neugeborenen bis zum älteren Menschen
  • Hilft bei Schlafstörungen, Reizbarkeit und Stresszuständen
  • Schafft die Voraussetzungen für eine operationsfreie Behandlung von Problemen wie Bandscheibenvorfall und Arthrose
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In welchen Fällen wird Osteopathie eingesetzt?

Bei Wirbelsäulenerkrankungen, Gleichgewichts- und Haltungsstörungen, bei der Wiederherstellung der Funktion von Schulter, Lendenwirbelsäule, Becken und anderen Gelenken, bei der Behandlung mechanischer Rückenschmerzen und anderer Beschwerden. Die Dauer der Behandlung und die Anzahl der Sitzungen sind individuell verschieden.

Nach einer osteopathischen Behandlung ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass die Beschwerden wiederkehren, denn während der Behandlung wird gezielt die Ursache des Problems in den Blick genommen und beseitigt.


Wir schauen nicht darauf, wo der Schmerz ist, sondern woher er kommt.
— Dr. Elfana Suleymanova, Leiterin des Zentrums · Ärztliche Osteopathin (Internistin)

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