Zunächst hört der Arzt Ihnen zu: Er erfragt Ihre Beschwerden, wann die Schmerzen begonnen haben und was Sie belastet.
Anschließend wird der Körper als Ganzes untersucht – Haltung, Wirbelsäule, Becken und Beweglichkeit werden beurteilt. Ziel ist es, nicht nur den Schmerz, sondern seine Ursache zu finden.
1Ablauf des Termins
- Anamneseerhebung. Der Arzt erfragt Beschwerden, Krankheitsgeschichte, Lebensstil und den allgemeinen Gesundheitszustand.
- Untersuchung im Stehen. Haltung, Bewegungssymmetrie und die Gesamtbalance des Körpers werden im Stand analysiert.
- Untersuchung im Liegen. Der Patient wird in entspannter liegender Position untersucht – Muskelblockaden, skelettale Dysbalancen und Spannungszonen werden aufgedeckt.
- Bei Bedarf weitere Untersuchungen. Der Arzt kann zu apparativen oder Laboruntersuchungen überweisen.
- Diagnose und Behandlungsplan. Auf Grundlage der gesammelten Informationen wird die Ursache des Problems bestimmt und ein individueller Plan erstellt.
- Abstimmung und Umsetzung des Plans. Der Behandlungsplan wird mit dem Patienten besprochen; im Verlauf wird er bei Bedarf angepasst.
2Nach der Sitzung
Die osteopathische Behandlung setzt den Selbstheilungsprozess des Körpers in Gang. Nach der ersten Sitzung kann der Körper auf zwei Arten reagieren: mit Leichtigkeit und Entspannung oder mit Müdigkeit, leichten Schmerzen, manchmal einem Temperaturanstieg. Beide Reaktionen sind normal und klingen innerhalb von 2–3 Tagen ab. Das zeigt, dass der Körper begonnen hat, in sein Gleichgewicht zurückzukehren.
3Einschlafen während der Sitzung
Während der osteopathischen Therapie entspannt sich der Körper und das Nervensystem kommt aus dem Stress heraus. Da Muskeln und Gewebe in einen Zustand tiefer Ruhe übergehen, beginnt der Körper, sich zu erneuern. Das Einschlafen ist ein natürlicher Teil dieses Prozesses und steigert die Wirksamkeit der Behandlung.