Vor jeder Bewegung sucht das Gehirn die Antwort auf eine Frage: „Ist diese Bewegung sicher für mich?“
1Wenn die Antwort „Nein“ lautet
- Verringert die Kraftentfaltung
- Schränkt die Bewegung ein
- Verändert den Muskeltonus
- Erzeugt Kompensation – die Arbeit geht auf einen anderen Muskel über
2Wer ist an dieser Entscheidung beteiligt?
Das visuelle System, das vestibuläre System (Innenohr) und das propriozeptive System (die Wahrnehmung der eigenen Körperposition) arbeiten zusammen. Genau deshalb nimmt bei manchen Menschen die Kraft nicht zu, egal wie viel sie trainieren – das Problem liegt nicht im Muskel, sondern in der Steuerung.
Deshalb werden bei der Beurteilung nicht nur die Muskelkraft, sondern auch das Nervensystem und die Bewegungssteuerung geprüft. Ziel ist es, die Koordination zwischen Gehirn und Körper zu verbessern und so die Bewegungsqualität zu steigern.
Wir schauen nicht darauf, wo der Schmerz ist, sondern woher er kommt.
— Dr. Elfana Suleymanova, Leiterin des Zentrums · Ärztliche Osteopathin (Internistin)